QiBracelet®: Größe, Wasser, Sauna und was die Studie misst

Das QiBracelet® ist das Armband von Qi Blanco mit dem GitterChip™, derselben Technik wie im Anhänger QiOne® 2 Pro. Seine Größe richtet sich nach der Breite deines Handgelenks und nicht nach dem Umfang. Wasser, Schweiß und Sauna verträgt es, in der Sauna wird das Gehäuse aus Metall warm. Die Studie von 2024 misst, wie gut fünf Zelltypen in der Laborschale chemischen Stress durch Wasserstoffperoxid überstehen, wenn das Armband auf ihrer Kulturplatte liegt. Der relative Schutzeffekt reichte je nach Zelltyp von 3,9 Prozent bei Lungenzellen bis 47,3 Prozent bei Leberzellen. In dieser Studie wurde nichts am Menschen gemessen, Handystrahlung und Elektrosmog wurden nicht untersucht.
Was ist das QiBracelet?
Das QiBracelet® von Qi Blanco ist ein Armband für das Handgelenk, in dessen Gehäuse ein GitterChip™ sitzt. Das Gehäuse besteht aus Chirurgenstahl 316L. Dieser Edelstahl wird in der Medizin für implantierbare Teile verwendet, weil er korrosionsbeständig und gut verträglich ist und allergische Reaktionen selten sind.
Der GitterChip™ besteht aus einer eigens entwickelten 750er Goldlegierung. Er kommt ohne Elektronik, Akku oder Batterie aus, sendet nichts und schirmt nichts ab. Im Armband trägt der Chip die Bezeichnung QTA-O-400, im QiOne® 2 Pro heißt er QTA-T-333. Beide arbeiten mit derselben QTA-GitterChip™-Technologie, der Chip ist jeweils auf die Bauform abgestimmt.
Für die Messergebnisse haben wir eine Erklärung, die sich um die Ordnung von Wasser dreht. Wir stellen sie als Hypothese vor. Die Messwerte hängen an dieser Erklärung nicht: Was in den Zellschalen passiert ist, wurde im Labor gemessen und veröffentlicht.
Welche Größe beim QiBracelet passt?
Die Handgelenksbreite ist das Maß, nach dem du die Größe des Armbands wählst. Die meisten schicken uns ihren Umfang in Zentimetern. Das ist der häufigste Grund für eine Fehlbestellung, weil die Größentabelle mit der Breite rechnet.
So misst du richtig: Leg ein Lineal an die breiteste Stelle deines Handgelenks, dort, wo du an beiden Seiten die Knochen fühlst. Schließ ein Auge und lies den Wert ab. Dann suchst du in der Tabelle die Zeile mit deiner Breite und entscheidest, ob das Armband locker mitlaufen oder anliegen soll.
| Handgelenksbreite | locker (bewegt sich) | anliegend (liegt an) |
|---|---|---|
| 4,5 cm | S | keine |
| 5 cm | S | S, verengt |
| 5,5 cm | M | S |
| 6 cm | M | M, verengt |
| 6,5 cm | L | M |
| 7 cm | L | L, verengt |
| 7,5 cm | L, gedehnt | L |
(Quelle der Werte: Größentabelle von Qi Blanco, auch in den häufigen Fragen.)
Das Armband lässt sich vorsichtig dehnen und wieder enger machen. Deshalb passen die meisten Handgelenke in zwei Größen, je nachdem, wie es sitzen soll. Wenn du unsicher bist, schreib uns die gemessene Breite, dann sagen wir dir, welche Größe passt.
Darf das QiBracelet ins Wasser und in die Sauna?
Ja, das Armband verträgt Chlor- und Meerwasser, Schweiß, Sonne und Hitze. Du kannst es beim Duschen, beim Schwimmen, in der Sauna und beim Sport anbehalten. Chirurgenstahl 316L ist ein korrosionsbeständiger Edelstahl, deshalb macht Wasser dem Gehäuse nichts aus.
In der Sauna geht es um etwas anderes, denn Metall wird dort warm. Es leitet Wärme viel besser als Stoff oder Haut und kann sich in der Kabine bis auf die Raumtemperatur aufheizen. Trag das Armband in der Sauna deshalb mit Hautkontakt und lass es nicht frei baumeln. Liegt es auf der Haut, merkst du rechtzeitig, wenn es dir zu warm wird.
Wie warm das Gehäuse wird, hängt von der Temperatur in der Kabine ab, von der Dauer deines Saunagangs und davon, ob das Stück auf der Haut liegt oder frei hängt. Nach dem Meer oder dem Schwimmbad spülst du das Armband kurz mit klarem Wasser ab und trocknest es, wie jeden Schmuck aus Edelstahl.
Chirurgenstahl gilt auch bei einer Nickelallergie als gut verträglich. Wenn du empfindlich reagierst, probier das Armband einfach für kurze Zeit aus.
Was misst die Zellstudie von 2024?
Die Studie von 2024 ist ein Laborversuch an Zellkulturen. Durchgeführt hat ihn Prof. Dr. P. C. Dartsch von der Dartsch Scientific GmbH in Wagenfeld. Die Arbeit erschien am 12. Januar 2024 in der Fachzeitschrift Applied Cell Biology, Band 12, Heft 1, Seiten 1 bis 6. Die vollständige Studie steht auf Deutsch auf der Studienseite zu oxidativem Stress, das englische Original über die DOI 10.53043/2320-1991.acb12001.
Oxidativer Stress entsteht, wenn sich mehr reaktive Sauerstoffverbindungen ansammeln, als körpereigene Enzyme wie Katalase oder Superoxid-Dismutase unschädlich machen können. Im Versuch wurde dieser Stress chemisch erzeugt: Die Zellen bekamen Wasserstoffperoxid in ihr Kulturmedium.
Untersucht wurden fünf Zelltypen, jeder als eigene Zelllinie:
| Zelllinie | Organ | Herkunft laut Studie |
|---|---|---|
| MDCK | Niere | Hund, normales Nierengewebe einer Cockerspanielin, 1958 |
| Hep G2 | Leber | Mensch, Tumorgewebe der Leber eines 15-jährigen Jungen, 1975 |
| IPEC-J2 | Darm | Schwein, Dünndarm eines neugeborenen Ferkels, 1989 |
| A-549 | Lunge | Mensch, Lungentumor eines 58-jährigen Mannes, 1972 |
| L-929 | Bindegewebe | Maus, Binde- und Fettgewebe unter der Haut |
Je Vertiefung wurden 100.000 Zellen in Platten mit 96 Vertiefungen ausgesät. Nach 48 Stunden hatten sich die Zellen angeheftet und ausgebreitet. Dann kam Wasserstoffperoxid dazu, zunächst in Konzentrationen von 0,25 bis 3 mM (millimolar). Bis 1 mM schadete es den Zellen nicht, bei 3 mM starben innerhalb von 24 Stunden fast alle. Für die Auswertung wählte die Studie deshalb 2 mM.
Die Platten standen 24 Stunden lang in zwei getrennten Mini-Inkubatoren, die etwa 20 Meter voneinander entfernt waren, mit mehreren Hauswänden dazwischen. In einem der beiden lag das Armband oben auf der Platte. Danach wurde die Zellvitalität mit dem Farbstoff XTT gemessen. Stoffwechselaktive Zellen spalten ihn, er färbt sich orange, und die Stärke der Farbe ist proportional zur Zellvitalität.
Insgesamt liefen drei unabhängige Versuchsreihen über drei Monate, jeweils mit doppelten Vertiefungen. Ausgewertet wurde mit dem nicht-parametrischen zweiseitigen Wilcoxon-Mann-Whitney-Test.
Was bedeuten 47,3 und 3,9 Prozent?
Der relative Schutzeffekt ist der Wert, den die Studie für jeden Zelltyp angibt. Er beschreibt, um wie viel die Zellen mit dem Armband auf der Platte den Stress besser überstanden als die ungeschützten Kontrollzellen. Die Zahl hinter dem ± ist die Standardabweichung aus den drei Versuchsreihen.
| Zelltyp | Restvitalität ohne Schutz | relativer Schutzeffekt mit Armband |
|---|---|---|
| Leber (Hep G2, Mensch) | im Text keine Zahl, nur Balken in Abbildung 3A | 47,3 ± 7,1 % |
| Bindegewebe (L-929, Maus) | 24 % | 29,6 ± 5,6 % |
| Niere (MDCK, Hund) | im Text keine Zahl, nur Balken in Abbildung 3A | 27,1 ± 5,9 % |
| Darm (IPEC-J2, Schwein) | im Text keine Zahl, nur Balken in Abbildung 3A | 18,0 ± 7,1 % |
| Lunge (A-549, Mensch) | 84 % | 3,9 ± 2,8 % |
(Werte aus Dartsch 2024, Applied Cell Biology 12(1), Abstract, Ergebnisse und Abbildung 3, DOI 10.53043/2320-1991.acb12001. Alle Werte stammen aus Zellkulturen im Labor. Im englischen Abstract stehen 24 und 84 Prozent als „loss in viability“, also Vitalitätsverlust. Ergebnisteil und Abbildung 3A zeigen sie als Anteil noch vitaler Zellen.)
Ohne Schutz reagierten die Zelltypen sehr verschieden auf den Stress. Von den Bindegewebszellen der Maus waren nach 24 Stunden noch 24 Prozent vital, von den menschlichen Lungenzellen 84 Prozent. Die Lungenzellen waren damit am wenigsten empfindlich, und bei ihnen fiel auch der Schutzeffekt am kleinsten aus.
Für Niere, Leber und Darm steht im Text der Originalarbeit keine Zahl zur Restvitalität ohne Schutz, Abbildung 3A zeigt sie nur als Balken. p-Werte nennt die Arbeit nicht, den statistischen Test erwähnt sie nur im Methodenteil.
Was die Studie nicht zeigt
Die Studie von 2024 ist eine Messung an Zellen in der Laborschale. Für alles, was darüber hinausgeht, liefert sie keine Zahl:
- Menschen: Untersucht wurden Zelllinien von Mensch, Hund, Schwein und Maus, keine Menschen.
- Handystrahlung und Elektrosmog: Der Stressor war Wasserstoffperoxid, also chemischer oxidativer Stress. Die Studienseite von Qi Blanco hält dazu fest: „Aussagen über einen Schutz vor Elektrosmog oder Mobilfunk lassen sich aus dieser Studie nicht ableiten.“
- Das Handgelenk: Im Versuch lag das Armband auf der Kulturplatte. Ob es am Handgelenk etwas bewirkt, hat die Studie nicht gemessen.
- Die Erklärung: Gemessen ist ein Ergebnis an Zellen. Die Erklärung über die Ordnung von Wasser bleibt eine Hypothese.
Alle fünf Arbeiten zu unseren Produkten hat das Dartsch Scientific Institut durchgeführt, in unserem Auftrag und mit Geräten, die wir dafür gestellt haben. Vier der Arbeiten sind Laborversuche an Zellkulturen, die fünfte wertet 171 Erfahrungsberichte aus. Alle stehen im Original als PDF in der Studienübersicht.
Im Abstract fasst Prof. Dr. P. C. Dartsch das Ergebnis so zusammen (Übersetzung des Hauses): „Die Ergebnisse zeigen, dass die Verwendung des QiBracelet® alle getesteten Zelltypen vor dem durch Wasserstoffperoxid induzierten umweltbedingten oxidativen Stress schützen konnte.“ Das englische Original steht unter der DOI 10.53043/2320-1991.acb12001, die deutsche Fassung auf der Studienseite zu oxidativem Stress. Das Ergebnis gilt für Zellkulturen im Labor. Getestet wurde das QiBracelet®, nicht der QiOne® 2 Pro. Über eine Wirkung am lebenden Menschen sagt es nichts. Weil der Stressor Wasserstoffperoxid war und kein Mobilfunk, belegt es auch keinen Schutz vor Elektrosmog. Weitere Forschung hält der Autor selbst für erforderlich.
QiBracelet oder QiOne 2 Pro?
Der Hauptunterschied zwischen den beiden Produkten ist die Trageform. Das QiBracelet® sitzt am Handgelenk. Der QiOne® 2 Pro ist ein Anhänger mit einer Bohrung von 2,5 Millimetern für Kette oder Band, und du kannst ihn auch in die Hosentasche stecken. Beide arbeiten mit derselben GitterChip™-Technik, beide vertragen Wasser und Sauna, und bei beiden ist das Gehäuse aus Chirurgenstahl 316L.
Beim QiOne® 2 Pro liegt ein Baumwollbändchen bei, das du jederzeit gegen deine Lieblingskette tauschen kannst. Ketten aus Metall, auch aus Edelstahl, sind härter als das Gehäuse und können es verkratzen. Für diesen Fall gibt es das Necklace, die Edelstahlkette für den QiOne®. Beim Armband wählst du auf der Produktseite nur die passende Größe.
Die Laborversuche unter Handystrahlung wurden mit dem QiOne® 2 Pro durchgeführt, nicht mit dem Armband. Die Zahlen der Darmzellstudie erklärt der Beitrag QiOne 2 Pro: Wasser, Tragen und was die Zellstudie misst.
20 Tage am eigenen Handgelenk ausprobieren
Der 20-Tage-Test ist die Zeit, in der du das Armband zu Hause ganz normal tragen und benutzen darfst. Die 20 Tage zählen ab Erhalt. Ob es dir im Alltag gefällt, wie es beim Sport sitzt und ob du die Größe richtig gewählt hast, findest du in dieser Zeit am eigenen Handgelenk heraus.
Wenn es nichts für dich ist, meldest du dich bei uns und schickst es zurück. Einen Grund musst du dafür nicht nennen, die Rücksendung ist für dich kostenlos, und du bekommst den Kaufpreis erstattet. Alle Antworten zu Größe, Wasser, Material und Rückgabe stehen gesammelt in den häufigen Fragen.
Bestellen kannst du das Armband in den Größen S, M und L auf der Produktseite des QiBracelet®.
Häufige Fragen zum QiBracelet
Muss ich das Armband vor dem Duschen abnehmen?
Nein, es verträgt Wasser, Chlor, Meerwasser und Schweiß. Nach Meer oder Schwimmbad spülst du es kurz mit klarem Wasser ab.
Wird das Armband in der Sauna heiß?
Das Gehäuse aus Chirurgenstahl wird in der Sauna warm und kann sich bis auf die Raumtemperatur der Kabine aufheizen. Trag es mit Hautkontakt, dann merkst du rechtzeitig, wenn es dir zu warm wird.
Welche Größe brauche ich bei 5,5 Zentimetern Handgelenksbreite?
Du nimmst M, wenn das Armband locker sitzen soll, und S, wenn es anliegen soll. Gemessen wird die Breite an der breitesten Stelle des Handgelenks.
Braucht das Armband Strom oder einen Akku?
Nein, der GitterChip™ kommt ohne Elektronik, Akku oder Batterie aus, es gibt also nichts zu laden.
Schützt das Armband laut Studie vor Handystrahlung?
Die Studie von 2024 untersucht das nicht. Ihr Stressor war Wasserstoffperoxid und keine elektromagnetische Strahlung.
Wurde das Armband am Menschen getestet?
In der Studie von 2024 nicht: Sie ist eine In-vitro-Untersuchung an Zellkulturen im Labor. Von den fünf Arbeiten zu den Produkten von Qi Blanco sind vier Laborversuche, die fünfte wertet 171 Erfahrungsberichte aus.
Wie lange kann ich das Armband zurückgeben?
Du hast 20 Tage ab Erhalt. Einen Grund musst du nicht nennen, und du bekommst den Kaufpreis erstattet.
Kernaussagen auf einen Blick
- Das Armband trägt einen GitterChip™ aus einer 750er Goldlegierung, ohne Elektronik und ohne Akku.
- Die Größe richtet sich nach der Handgelenksbreite an der breitesten Stelle, nicht nach dem Umfang.
- Wasser, Chlor, Meerwasser, Schweiß, Sonne und Sauna verträgt es; in der Sauna wird das Gehäuse warm.
- Die Studie von 2024 prüfte fünf Zelltypen unter Wasserstoffperoxid, mit dem Armband auf der Kulturplatte.
- Der relative Schutzeffekt lag in der Zellkultur zwischen 3,9 Prozent bei Lungenzellen und 47,3 Prozent bei Leberzellen.
- Die Studie hat nichts am Menschen gemessen und weder Handystrahlung noch Elektrosmog untersucht.
- Du kannst das Armband 20 Tage ab Erhalt tragen und ohne Angabe von Gründen zurückgeben.
Quellen und Belege
- Dartsch PC, Protective Effect of the QiBracelet® Against Oxidative Stress, Applied Cell Biology 12(1), 2024, 1–6. doi.org/10.53043/2320-1991.acb12001
- Cellosaurus, SIB Swiss Institute of Bioinformatics, Einträge zu drei der Zelllinien: Hep G2, A-549, IPEC-J2
- Qi Blanco, Studie zu oxidativem Stress, vollständige deutsche Fassung. https://qiblanco.com/pages/studie-oxidativer-stress
- Qi Blanco, Häufige Fragen zu Größe, Wasser, Sauna, Material und Rückgabe. https://qiblanco.com/pages/faq
- Qi Blanco, Studienübersicht mit allen Volltexten. https://qiblanco.com/pages/studien
