Schlaf vermessen: Was hinter dem Trend zur optimierten Nacht steckt

Hinter dem Trend „Schlaf und Regeneration in der Nacht“ steckt vor allem eine Verschiebung: Aus der Nacht, die man erlebt, ist eine Nacht geworden, die man misst. In einer Befragung der American Academy of Sleep Medicine unter 2.007 Erwachsenen in den USA gaben im Juni 2025 56 Prozent an, einen der viralen Schlaf-Trends ausprobiert zu haben. 48 Prozent haben schon ein Gerät zur Schlafmessung genutzt, 2023 waren es in derselben Reihe noch 35 Prozent. Und was zeigt so ein Gerät am Morgen? Ob man geschlafen hat oder wach war, erkennen handelsübliche Geräte gut, bei den Schlafstadien wird es ungenau. Eine Metaanalyse aus 24 Studien mit 798 Teilnehmenden fand, dass Armbandgeräte die Schlafzeit im Mittel um rund 17 Minuten unterschätzen. Dazu kommt eine Nebenwirkung mit eigenem Namen, die Orthosomnie. Gemeint ist das Streben nach perfekten Messwerten, das den Schlaf sogar verschlechtern kann.
Was hinter „Sleepmaxxing“ steckt
Sleepmaxxing ist der Sammelbegriff dafür, gezielt Geld und Zeit in Produkte und Routinen zu stecken, die den eigenen Schlaf verbessern sollen. Das Wort kommt aus den sozialen Netzwerken und beschreibt ein Muster aus Konsum und Selbstoptimierung, eine medizinische Kategorie ist es nicht.
Wie verbreitet ist das? Die American Academy of Sleep Medicine ließ im Juni 2025 durch das Institut Atomik Research 2.007 Erwachsene in den USA befragen, mit einer Fehlertoleranz von ±2 Prozentpunkten. 56 Prozent hatten mindestens einen der aktuellen Schlaf-Trends ausprobiert. Auf Sleepmaxxing im engeren Sinn entfielen 12 Prozent, also deutlich weniger, als man bei der Sichtbarkeit des Begriffs vermuten würde.
Spannend ist die Verteilung nach Alter. Unter den 18- bis 24-Jährigen hatten 73 Prozent einen solchen Trend ausprobiert, bei den über 65-Jährigen waren es 31 Prozent. Sleepmaxxing selbst nannten 13 Prozent der 18- bis 24-Jährigen und 3 Prozent der über 65-Jährigen. Der Trend ist also echt, aber jung, und in der Breite kleiner als sein Echo im Netz.
Die Zahlen kommen aus einer Stichprobe in den USA. Eine vergleichbare Erhebung für Deutschland haben wir bei der Recherche nicht gefunden, deshalb stehen sie hier als Werte für den US-Markt.
Wie schnell die vermessene Nacht Alltag wurde
Ein Schlaftracker zeichnet Bewegung, Puls oder Atmung auf und schließt daraus per Algorithmus auf den Schlaf. Er misst ihn also auf einem Umweg, über Stellvertretergrößen.
Und das hat sich schnell verbreitet. In der Befragungsreihe der American Academy of Sleep Medicine gaben im November 2023 35 Prozent der Erwachsenen an, ein elektronisches Gerät zur Schlafmessung genutzt zu haben. Im Juni 2025 waren es 48 Prozent, bei vergleichbarer Methodik und Stichprobengröße. Das sind 13 Prozentpunkte mehr in rund zwei Jahren.
Welche Geräte dabei auf dem Nachttisch oder am Handgelenk landen, zeigt dieselbe Erhebung:
| Gerät | Anteil der Befragten |
|---|---|
| Smartphone mit App | 23 % |
| Smartwatch | 20 % |
| Fitnessarmband | 13 % |
| Gerät auf dem Nachttisch | 8 % |
| Smartes Bett oder Matratze | 8 % |
| Ring | 7 % |
| Sensormatte oder Auflage | 6 % |
| keines davon | 52 % |
Die Mehrheit, 52 Prozent, nutzt gar kein Gerät, und bei den über 65-Jährigen sind es sogar 81 Prozent. Das meistgenutzte Messgerät ist ausgerechnet das Smartphone. Es liegt ja ohnehin neben dem Bett, und genau daraus entsteht die Messung.
Wie viel Schlaf man in Deutschland wirklich bekommt
Von kurzer Schlafdauer spricht die amtliche Statistik, wenn Erwachsene weniger als die empfohlenen sieben Stunden schlafen. Es geht dabei um die Menge des Schlafs, die Qualität ist eine eigene Frage.
Für Deutschland gibt es dazu frische Zahlen. Das Robert Koch-Institut hat im August 2026 Ergebnisse der Studie „Gesundheit in Deutschland aktuell“ (GEDA 2023) veröffentlicht. Dafür wurden zwischen Mai 2023 und Februar 2024 insgesamt 8.026 Erwachsene am Telefon befragt. Der Kernbefund im Wortlaut der Autorinnen und Autoren:
„Eine kurze Schlafdauer zeigt sich an Wochentagen bei 39,6 % der erwachsenen Bevölkerung. Männer weisen häufiger als Frauen eine kurze Schlafdauer auf, insbesondere Männer im Alter von 45 bis 64 Jahren (53,0 %).“
— Kaufholdová, Richter, Saß, Schienkiewitz: Welche Bevölkerungsgruppen schlafen eher zu wenig?, Journal of Health Monitoring, Robert Koch-Institut, 2026
Am Wochenende sinkt der Anteil auf 22,7 Prozent. Unter der Woche wird die Nacht also kürzer, und am freien Tag gleicht sich ein Teil davon wieder aus. Ein Defizit, das durchgehend besteht, zeigt die Zahl weniger.
Die Erhebung misst die Dauer. Was die Nacht verkürzt, ob Geräte, Bildschirme oder Trends, war nicht ihre Frage.
Was ein Schlaftracker am Handgelenk wirklich misst
Aktigrafie heißt das Verfahren, bei dem Schlaf und Wachsein aus Bewegungsdaten abgeleitet werden, meist ergänzt um den Puls. Hirnströme misst ein handelsübliches Armband dabei nicht, die Zuordnung ist Rechenarbeit.
Wie gut das klappt, hat eine Untersuchung im Fachjournal SLEEP im Labor geprüft. 34 gesunde Erwachsene schliefen drei Nächte lang unter voller Polysomnographie und trugen dabei sieben handelsübliche Geräte gleichzeitig. Die Polysomnographie ist die Referenzmessung im Schlaflabor, mit Ableitungen von Hirnströmen, Augenbewegungen und Muskeln.
Die Geräte schnitten dabei so ab:
- Schlaf erkennen: gut. Die Sensitivität lag bei allen sieben Geräten bei mindestens 0,93. Wenn jemand schläft, bemerken die Geräte das zuverlässig.
- Wachsein erkennen: schwach. Die Spezifität lag zwischen 0,18 und 0,54. Kurze Wachphasen in der Nacht landen oft als Schlaf in der Statistik.
Das erklärt etwas, das viele kennen. Man liegt nachts eine Weile wach und sieht morgens trotzdem eine gute Schlafzahl. Am Gerät liegt das selten, eher an der bekannten Schwäche dieser Messart: Wer still wachliegt, sieht für einen Bewegungssensor genauso aus wie jemand, der schläft.
Wo die Messung vom Schlaflabor abweicht
Die Polysomnographie gilt als Referenzverfahren der Schlafmedizin, und Abweichungen davon gibt man als mittlere Differenz in Minuten an. Eine Metaanalyse im Journal of Clinical Sleep Medicine fasste 2025 insgesamt 24 Studien mit 798 Teilnehmenden zusammen und verglich Armbandgeräte mit dieser Referenz.
| Kennwert | Mittlere Abweichung gegenüber dem Labor |
|---|---|
| Gesamtschlafzeit | −16,9 Minuten (unterschätzt) |
| Schlafeffizienz | −4,7 Prozentpunkte |
| Einschlafdauer | +2,6 Minuten |
| Wachzeit nach dem Einschlafen | +13,3 Minuten |
Was heißt das für den Alltag? Wer nur wissen will, ob er ungefähr genug schläft, dem ist eine Viertelstunde mehr oder weniger bei der Gesamtschlafzeit egal. Will man dagegen wissen, ob diese Nacht besser war als die letzte, wird es knapp, denn der Unterschied zwischen zwei Nächten liegt oft in derselben Größenordnung wie der Messfehler.
Die Autorinnen und Autoren halten die Geräte für weniger verlässlich als die Polysomnographie, aber für nützlich, um allgemeine Schlafmuster über längere Zeit zu verfolgen. Ein Trend über vier Wochen sagt also mehr als der Wert einer einzelnen Nacht. Die Genauigkeit der Schlafstadien war nicht Gegenstand dieser Auswertung, das schreibt die Arbeit selbst dazu.
Warum Schlafstadien die schwächste Zahl auf dem Display sind
Schlafstadien teilen die Nacht in Leichtschlaf, Tiefschlaf und REM-Schlaf ein. Bestimmt werden sie klassisch über Muster in den Hirnströmen, und genau dieses Signal hat ein Armband eben nicht.
Hier fiel auch der Laborbefund mit den sieben Geräten am deutlichsten aus. Die Untersuchung fasst es knapp zusammen:
„Device sleep stage assessments were inconsistent.“
(„Die Einschätzung der Schlafstadien durch die Geräte war uneinheitlich.“)
— Chinoy u. a.: Performance of seven consumer sleep-tracking devices compared with polysomnography, SLEEP 44(5), 2021
Im Detail überschätzten alle geprüften Geräte den Leichtschlaf, bis auf eines, das ihn unterschätzte. Drei Geräte wichen beim Tiefschlaf signifikant ab, jeweils nach oben, drei weitere beim REM-Schlaf, jeweils nach unten.
Für den Morgen heißt das: Die Tiefschlaf-Minuten auf dem Display sind die wackligste Zahl der ganzen Anzeige, und oft genau die, die man beim ersten Kaffee am aufmerksamsten liest. Der internationale Fachverband World Sleep Society hat das 2025 in einer Empfehlung zu tragbaren Geräten aufgegriffen. Er fordert einheitliche, offengelegte Basiswerte, klar getrennt von herstellereigenen Kennzahlen wie einem „Schlaf-Score“, deren Berechnung nicht offenliegt. Über den Nutzen solcher Geräte wird in der Fachwelt nach Worten der Arbeitsgruppe weiter diskutiert.
Orthosomnie: wenn die Messung selbst den Schlaf stört
Orthosomnie nennt man es, wenn sich jemand übermäßig damit beschäftigt, die eigenen Schlafdaten zu verbessern oder zu perfektionieren. Geprägt hat den Begriff 2017 eine Arbeitsgruppe um Kelly Glazer Baron im Journal of Clinical Sleep Medicine, anhand von drei Patientenfällen:
„We termed this condition ‚orthosomnia,‘ with ‚ortho‘ meaning straight or correct, and ‚somnia‘ meaning sleep, because patients are preoccupied or concerned with improving or perfecting their wearable sleep data.“
(„Wir nannten diesen Zustand ‚Orthosomnie‘, wobei ‚ortho‘ für gerade oder richtig steht und ‚somnia‘ für Schlaf, weil die Patienten damit beschäftigt oder davon beunruhigt sind, ihre Schlafdaten aus dem Wearable zu verbessern oder zu perfektionieren.“)
— Baron, Abbott, Jao, Manalo, Mullen: Orthosomnia: Are Some Patients Taking the Quantified Self Too Far?, J Clin Sleep Med 13(2), 2017
Das Besondere an diesen Fällen: Für die Betroffenen fühlten sich die Trackerdaten stimmiger an als die Messung im Labor, auch dort, wo die Geräte nachweislich ungenau sind.
Wie oft kommt das vor? Das hat 2024 eine Querschnittsstudie in Brain Sciences untersucht. Von 523 Befragten nutzten 35,8 Prozent regelmäßig ein Schlaf-Wearable. Je nach Definition ergaben sich Häufigkeiten von 3,0 Prozent (eng gefasst), 8,6 Prozent (mittel) und 14,0 Prozent (weit gefasst). Befragt wurden vor allem junge Leute, im Median 21 Jahre alt und zu 81 Prozent Frauen.
Auch die Fachgesellschaft selbst sieht beide Seiten. Shalini Paruthi, Sprecherin der American Academy of Sleep Medicine, sagte im Januar 2026:
„Sleep trackers can be valuable tools for raising awareness about sleep health and motivating positive changes in sleep habits. However, it's important that tracking enhances sleep and doesn't cause more stress about it.“
(„Schlaftracker können wertvolle Werkzeuge sein, um das Bewusstsein für Schlafgesundheit zu wecken und zu positiven Veränderungen der Schlafgewohnheiten zu motivieren. Wichtig ist allerdings, dass die Messung den Schlaf verbessert und nicht zusätzlichen Stress darüber erzeugt.“)
— Shalini Paruthi, American Academy of Sleep Medicine, Januar 2026
Für eine Diagnose sind diese Geräte nicht gedacht. Schon 2018 hielt ein Positionspapier derselben Fachgesellschaft fest, dass Konsumententechnik mangels Validierung und behördlicher Zulassung nicht zur Diagnose oder Behandlung von Schlafstörungen verwendet werden kann. Wer das Gefühl hat, dass die eigenen Nächte schon länger belastet sind, spricht am besten mit einer Ärztin oder einem Arzt.
Was das Handy neben dem Bett nachts sonst noch tut
Ein Smartphone im Standby ist ja nicht ausgeschaltet. Es bleibt die ganze Nacht im Mobilfunknetz eingebucht und meldet sich immer wieder kurz bei der Funkzelle, in Armweite vom Kopf, weil es dort lädt und morgens weckt. Nach einer Befragung von Bitkom Research unter 1.007 Personen laden 77 Prozent ihr Smartphone am liebsten nachts (2024).
Wie oft funkt es dabei? Das Bundesamt für Strahlenschutz beschreibt ein Handy im Standby-Modus auf dem Nachttisch so, dass es „nur selten und ganz kurz“ Kontakt zur Mobilfunkanlage aufnimmt und die davon ausgehende Strahlung „vernachlässigbar“ sei. Solche Kontakte gibt es über die Nacht verteilt also, durchgehend gesendet wird dabei aber nicht.
Zur Studienlage äußert sich dieselbe Behörde mit Stand vom 30. Januar 2026 so:
„Weder in experimentellen Studien an Testpersonen noch in Beobachtungsstudien an Menschen konnte ein Zusammenhang zwischen hochfrequenten elektromagnetischen Feldern von Mobiltelefonen oder Mobilfunkbasisstationen und Schlafstörungen [...] nachgewiesen werden.“
— Bundesamt für Strahlenschutz: Wissenschaftlich diskutierte biologische und gesundheitliche Wirkungen hochfrequenter Felder, Stand 30.01.2026
Das Handy funkt nachts also in Abständen, und die Grenzwerte schützen dabei vor einer Erwärmung des Gewebes. Für die vermessene Nacht ist noch etwas anderes spannend. Dasselbe Gerät, das nachts neben dem Kopf liegt, ist bei 23 Prozent der Befragten zugleich das Messinstrument, dessen Zahlen am Morgen den Ausschlag geben. Wer den Flugmodus einschaltet, sendet weniger, und der Wecker bleibt dabei in der Regel erhalten, je nach App auch die Messung.
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Häufige Fragen
Sind Schlaftracker sinnlos?
Für vieles sind sie ganz brauchbar. Schlaf und Wachsein unterscheiden handelsübliche Geräte mit einer Sensitivität von mindestens 0,93, und für Muster über Wochen taugen sie gut. Schwächer sind sie bei kurzen Wachphasen (Spezifität 0,18 bis 0,54) und bei den Schlafstadien.
Welche Zahl auf dem Display ist am wenigsten verlässlich?
Die Schlafstadien, vor allem der Tiefschlaf. Im Laborvergleich mit sieben Geräten fielen die Einschätzungen der Stadien uneinheitlich aus. Wie herstellereigene Sammelwerte wie ein „Schlaf-Score“ berechnet werden, ist zudem nicht offengelegt.
Wie stark weicht ein Armbandgerät vom Schlaflabor ab?
Im Mittel um gut eine Viertelstunde. In der Metaanalyse aus 24 Studien mit 798 Teilnehmenden unterschätzten Armbandgeräte die Gesamtschlafzeit um 16,9 Minuten und überschätzten die Wachzeit nach dem Einschlafen um 13,3 Minuten.
Was ist Orthosomnie?
So nennt man es, wenn sich jemand übermäßig damit beschäftigt, die eigenen Schlafdaten zu perfektionieren. Geprägt wurde der Begriff 2017 an drei Patientenfällen. Eine Erhebung von 2024 fand je nach Definition Häufigkeiten zwischen 3,0 und 14,0 Prozent, befragt wurden dort vor allem junge Frauen.
Kann ein Tracker eine Schlafstörung feststellen?
Das bleibt Aufgabe einer Ärztin oder eines Arztes. Ein Positionspapier der American Academy of Sleep Medicine von 2018 hält fest, dass Konsumententechnik mangels Validierung und behördlicher Zulassung nicht zur Diagnose oder Behandlung eingesetzt werden kann.
Kernaussagen
- Die vermessene Nacht wächst: In der US-Befragungsreihe stieg der Anteil der Erwachsenen mit Schlafmessgerät von 35 Prozent (2023) auf 48 Prozent (Juni 2025), 52 Prozent nutzen kein solches Gerät.
- Sleepmaxxing ist sichtbarer als verbreitet: 12 Prozent der 2.007 Befragten gaben es an, bei den Schlaf-Trends insgesamt waren es 56 Prozent.
- Vergleichbare Zahlen zu den Trends haben wir für Deutschland nicht gefunden, die genannten Anteile beschreiben den US-Markt.
- Für Deutschland gemessen ist die Schlafdauer: 39,6 Prozent der Erwachsenen schlafen werktags kurz, am Wochenende 22,7 Prozent (GEDA 2023, 8.026 Befragte).
- Tracker erkennen Schlaf zuverlässig (Sensitivität mindestens 0,93), Wachphasen deutlich schlechter (Spezifität 0,18 bis 0,54).
- Die Abweichung zum Schlaflabor liegt bei rund 17 Minuten Schlafzeit. Beim Vergleich zweier einzelner Nächte fällt das ins Gewicht, bei der groben Frage nach genug Schlaf kaum.
- Schlafstadien sind die schwächste Angabe auf dem Display, und der Fachverband World Sleep Society fordert seit 2025 offengelegte, einheitliche Basiswerte.
- Orthosomnie beschreibt den Fall, in dem die Messung selbst zur Belastung wird. Auch deshalb lohnt der Blick auf den Wochentrend mehr als der auf den Wert einer Nacht.
- Das Smartphone neben dem Bett ist bei 23 Prozent zugleich Messgerät und Funkgerät. Laut Bundesamt für Strahlenschutz nimmt es im Standby „nur selten und ganz kurz“ Kontakt zur Funkzelle auf.
Quellen und weiterführende Literatur
- American Academy of Sleep Medicine: AASM Sleep Prioritization Survey — Social Media Sleep Trends. Befragung von 2.007 Erwachsenen durch Atomik Research, 5.–13. Juni 2025. Datenblatt als PDF
- American Academy of Sleep Medicine: AASM Sleep Prioritization Survey — Using Sleep Tracking Devices. Erhebung Juni 2025, veröffentlicht Januar 2026. Datenblatt als PDF
- American Academy of Sleep Medicine: One in three Americans have used electronic sleep trackers. Mitteilung vom 15. November 2023. Meldung der AASM
- American Academy of Sleep Medicine: Sleep tracking and sleepmaxxing change bedtime behaviors. Mitteilung vom 26. Januar 2026, mit Zitat von Shalini Paruthi. Meldung der AASM
- Evan D. Chinoy u. a.: Performance of seven consumer sleep-tracking devices compared with polysomnography. SLEEP 44(5), zsaa291, 2021. DOI: 10.1093/sleep/zsaa291. Volltext bei PubMed Central
- Young Jeong Lee u. a.: Performance of consumer wrist-worn sleep tracking devices compared to polysomnography: a meta-analysis. Journal of Clinical Sleep Medicine 21(3), Seiten 573–582, März 2025. DOI: 10.5664/jcsm.11460. Volltext bei PubMed Central
- Kelly Glazer Baron u. a.: Orthosomnia: Are Some Patients Taking the Quantified Self Too Far? Journal of Clinical Sleep Medicine 13(2), Seiten 351–354, 2017. DOI: 10.5664/jcsm.6472. Volltext bei PubMed Central
- Haitham Jahrami u. a.: Prevalence of Orthosomnia in a General Population Sample: A Cross-Sectional Study. Brain Sciences 14(11), 1123, 2024. DOI: 10.3390/brainsci14111123. Volltext bei PubMed Central
- Seema Khosla u. a.: Consumer Sleep Technology: An American Academy of Sleep Medicine Position Statement. Journal of Clinical Sleep Medicine 14(5), Seiten 877–880, 2018. DOI: 10.5664/jcsm.7128. Volltext bei PubMed Central
- Michael W. L. Chee u. a. (World Sleep Society Sleep Tracker Task Force): World Sleep Society recommendations for the use of wearable consumer health trackers that monitor sleep. Sleep Medicine 131, 106506, Juli 2025. DOI: 10.1016/j.sleep.2025.106506
- Zuzana Kaufholdová, Antje Richter, Anke-Christine Saß, Anja Schienkiewitz: Welche Bevölkerungsgruppen schlafen eher zu wenig? Ergebnisse der Studie „Gesundheit in Deutschland aktuell“ (GEDA 2023). Journal of Health Monitoring, Robert Koch-Institut, August 2026. Telefonische Befragung von 8.026 Erwachsenen. Volltext im RKI-Repositorium
- Bundesamt für Strahlenschutz: Wissenschaftlich diskutierte biologische und gesundheitliche Wirkungen hochfrequenter Felder. Stand 30. Januar 2026. Seite des BfS
- Bundesamt für Strahlenschutz: Auswirkungen hochfrequenter elektromagnetischer Felder auf Gehirnaktivität und Schlaf. Stand 2. Juli 2026. Seite des BfS
- Bitkom e. V.: Drei Viertel laden ihr Smartphone in der Nacht. Befragung von 1.007 Personen durch Bitkom Research, 2024. Presseinformation
