Qi Blanco: unsere Hypothesen

Unser Wirkmodell, Annahme für Annahme

Das hier ist das Modell, nach dem wir bauen: sechs Annahmen, die aufeinander aufbauen. Zu jeder steht, was dafür spricht, was sie für unser Produkt bedeutet und was daran noch offen ist. Jede Quelle liegt uns im Volltext vor, und wo wir selbst gemessen haben, steht es dabei.

  • Das hier sind Hypothesen, keine Befunde. Eine Hypothese ist eine begründete Annahme, die man prüfen kann. Sie ist kein Beweis und keine Meinung.
  • Was gemessen ist. Das Modell erklärt, warum wir so bauen. Was davon tatsächlich gemessen wurde, steht Punkt für Punkt bei unseren Belegen.
  • Keine Quelle, die wir nicht gelesen haben. Jede Arbeit unten liegt uns im Volltext vor. Die wörtlichen Zitate sind daran geprüft. Wo ein Zitat eine Seitenzahl hat, steht sie dabei.
  • Wir behaupten keinen Heileffekt am Menschen. Die vorliegenden Arbeiten sind Zellkulturstudien. Sie belegen keinen Heileffekt am Menschen, und wir leiten keinen daraus ab.

Die Absicht dahinter

Warum ich an dieser Frage arbeite

Dipl.-Ing. Christian Bernd Bauer hat diese Annahmen aufgestellt, und er schreibt selbst, warum.

Seit zwanzig Jahren baue ich an einer Brücke

Ich bin Ingenieur, und das ist die Brille, durch die ich alles ansehe. Ein Ingenieur fragt zuerst, ob sich etwas messen lässt und ob es sich wiederholen lässt. Mit dieser Brille bin ich vor etwa zwanzig Jahren in ein Gebiet geraten, in dem sie eigentlich niemand aufsetzt.

Seitdem versuche ich, eine Brücke zwischen drei Welten zu schlagen, die voneinander kaum Notiz nehmen: dem Ingenieurwesen, der Metaphysik und der Esoterik. Die erste rechnet und baut. Die zweite fragt, was hinter dem Messbaren liegt. Die dritte hat über Jahrhunderte Erfahrungen gesammelt und in Bildern weitergegeben. Jede dieser drei hält die anderen für unseriös, und jede hat dafür aus ihrer eigenen Sicht gute Gründe.

Ich habe in keiner der drei Welten je ganz dazugehört. Für die Ingenieure interessiere ich mich für die falschen Fragen, für die Esoterik frage ich zu hartnäckig nach Zahlen. Dass ich trotzdem seit zwanzig Jahren dabei geblieben bin, hat einen einzigen Grund.

Mir ist aufgefallen, dass verschiedene Sprachen über dieselben Effekte reden

Das ist die Beobachtung, die alles ausgelöst hat. Sie kam aus dem Vergleichen, nicht aus einem Buch. Ich habe immer wieder erlebt, dass zwei Felder etwas beschreiben, das sich in der Realität sehen und messen lässt, und dafür völlig verschiedene Wörter benutzen. Weil die Wörter verschieden sind, merkt keiner der beiden, dass der andere vom selben Vorgang spricht. Also reden sie aneinander vorbei, und beide halten den anderen für verwirrt.

  • ResonanzSchwingung

    Ein System nimmt Energie bevorzugt bei bestimmten Frequenzen auf und bleibt bei allen anderen fast unbeteiligt. Ein Ingenieur rechnet das an einer Brücke oder einem Schwingkreis aus. In der esoterischen Sprache heißt dasselbe „etwas schwingt mit". Der beschriebene Vorgang ist derselbe; nur ist er auf der einen Seite eine Gleichung und auf der anderen ein Bild.

  • KohärenzHarmonie

    Viele Einzelteile bewegen sich in fester Beziehung zueinander statt durcheinander. In der Physik ist das eine messbare Phasenbeziehung. Sie macht den Unterschied zwischen einer Glühbirne und einem Laser. In der anderen Sprache heißt Ordnung statt Durcheinander „Harmonie" oder „Einklang". Gemeint ist beide Male der Übergang von zufällig zu geordnet.

  • Erwartungseffektdie Kraft der Absicht

    Dass die Erwartung eines Menschen sein Befinden messbar verändert, ist in der Medizin seit Jahrzehnten belegt und heißt dort Placebo- beziehungsweise Noceboeffekt. Interessant ist, welche ROLLE ihm die beiden Sprachen geben: Die Medizin behandelt ihn als Störgröße, die man aus einer Studie herausrechnen muss. Die andere Seite behandelt genau denselben Effekt als Mechanismus, mit dem man arbeiten kann. Es ist dasselbe Phänomen: einmal das, was man loswerden will, einmal das, was man benutzen will.

  • Vagotonusinnere Ruhe

    Was Meditationstraditionen „Zentrierung" oder „zur Ruhe kommen" nennen, hat eine Entsprechung, die man mit einem Brustgurt aufzeichnen kann: die Herzratenvariabilität und der Zustand des vegetativen Nervensystems. Die eine Sprache beschreibt das Erleben von innen, die andere den Körper von außen. Keine der beiden ist falsch, und lange hat keine von der anderen gewusst.

Am schwierigsten wird es, wenn zwei Sprachen DASSELBE Wort benutzen und etwas anderes meinen. „Energie" ist in der Physik eine streng definierte, erhaltene Größe mit einer Einheit. Im Alltag und in der esoterischen Sprache meint dasselbe Wort Lebendigkeit, Stimmung, Ausstrahlung. Wer diese beiden Bedeutungen nicht auseinanderhält, produziert Sätze, die für die eine Seite selbstverständlich und für die andere blanker Unsinn sind. Und keiner von beiden merkt, woran es liegt. Ich halte das für die größte einzelne Quelle von Missverständnis auf diesem Gebiet.

Dass zwei Sprachen dasselbe Phänomen beschreiben, heißt allerdings NICHT, dass eine der beiden Erklärungen dafür stimmt. Eine gemeinsame Beobachtung ist noch kein gemeinsamer Beweis. Ich sage nur: Hier ist oft vom selben Vorgang die Rede. Was ihn verursacht, ist damit nicht entschieden.

Mein Anliegen ist eine gemeinsame Sprache

Es ist mir ein Herzensanliegen, hier eine gleichmäßige Sprache zu etablieren. Die Effekte, um die es geht, sollen sich überhaupt besprechen lassen, ohne dass das Gespräch nach drei Sätzen am Vokabular scheitert. Seine eigene Sprache muss dafür niemand aufgeben.

Mit einer gemeinsamen Sprache wird die Sache PRÜFBAR. Wer denselben Begriff benutzt, dem kann man widersprechen, und das ist ein Fortschritt. Solange jeder seine eigenen Wörter hat, kann niemand dem anderen nachweisen, dass er sich irrt. Und die Sache wird BRAUCHBAR: Was man benennen kann, kann man in den Alltag holen. Was nur als Ahnung existiert, bleibt eine Ahnung.

Prüfbar heißt: Eine Annahme muss so formuliert sein, dass man ihr widersprechen kann. Deshalb steht zu jeder Annahme, nach der wir bauen, auch das Gegenargument, mit Quelle, Jahr und Fundstelle, damit jeder selbst nachsehen kann. Ein Modell, dessen Gegenargumente niemand kennt, kann niemand prüfen. Und was niemand prüfen kann, bringt dieses Feld keinen Schritt weiter.

Aus meiner Sicht ist das der nächste Schritt

Ich halte ein tieferes Verständnis der Metaphysik und ihren praktischen Nutzen im Alltag für den nächsten Schritt für die Menschheit. Das ist meine Sicht. Sie ist nicht bewiesen, und ich stelle sie auch nicht als bewiesen dar.

Anführen kann ich dafür ein Muster: Immer wieder war etwas zuerst eine Erfahrung, die man nicht erklären konnte, dann ein Streit darüber, ob es das überhaupt gibt, und erst danach ein Messverfahren und eine nüchterne Beschreibung. Ich vermute, dass wir an diesem Gebiet gerade irgendwo zwischen dem zweiten und dem dritten Schritt stehen. Beweisen kann ich das nicht. Es ist der Grund, warum ich weitermache.

Deshalb gibt es Qi Blanco: Ich arbeite an dieser Frage, und aus dieser Arbeit ist etwas entstanden, das man in die Hand nehmen kann. Was dabei herauskommt, muss sich derselben Prüfung stellen wie alles andere. Deshalb legen wir unsere Annahmen offen, und neben jeder von ihnen steht auch, was gegen sie spricht.

Dieser Text steht auch für sich: Warum es Qi Blanco gibt.

Woher es kommt

Die Geschichte fängt mit einem Problem an, nicht mit einem Produkt

Qi Blanco ist aus einer Notlage entstanden. Christian Bernd Bauer, der Gründer, hat für sich selbst eine Antwort gesucht. So erzählt er es seit Jahren in seinem Kurs:

„Meine persönliche Leidensgeschichte hat mich dazu gebracht, den menschlichen Körper aus Sicht eines Ingenieurs, Physikers und Biochemikers zu betrachten.“

„Mit dem Wissen, das ich angewandt und hier in diesem kostenfreien Kurs zusammengeschrieben habe, gelang es mir mein Burnout zu überwinden, dauerhaft 10 kg abzunehmen und meinen Haarausfall aufzuhalten und diesen sogar langsam wieder umzukehren.“

„Ich habe mich dazu entschieden, diesen Kurs kostenlos anzubieten, weil ich glaube, dass jeder Mensch ein tieferes Verständnis von seinem Körper haben sollte, damit Leute wie du und ich in der Lage sind, unsere eigenen Entscheidungen zu treffen.“

Christian Bernd Bauer, Gründer von Qi Blanco

Diese drei Berufsbilder erklären das Modell: es ist von der Physik her gedacht, nicht von der Medizin her.

Eine persönliche Geschichte erklärt eine Motivation. Ein Beleg ist sie nicht. Als Beleg tritt bei uns eine nachlesbare Arbeit auf, mit Autor, Jahr und Fundstelle.

Die sechs Hypothesen

Sortiert als Kette: vorne das, was unabhängig von uns gut belegt ist, hinten unsere eigenen Messungen. Jede Hypothese hat denselben Aufbau, damit du sie vergleichen kannst.

  1. Hypothese 1 · Wasser an Grenzflächen

    Direkt an einer Oberfläche verhält sich Wasser anders als ein paar Millimeter weiter weg: Es ordnet sich dort.

    Gut belegt, unabhängig von uns

    Was dafür spricht

    Pollacks Labor hat an hydrophilen Oberflächen eine Zone gefunden, aus der Mikrokügelchen und gelöste Stoffe verdrängt werden. Sie ist bis zu mehrere hundert Mikrometer breit, für Wasser eine enorme Reichweite, und ihre Eigenschaften unterscheiden sich messbar vom übrigen Wasser: anderes elektrisches Potential, anderer pH-Wert am Rand, anderes Verhalten im Infrarot. Pollack 2013, Pollack 2010, Pollack 2001

    Der Aufbau der Zone braucht Energie von außen, vor allem Infrarotlicht. Das ist die Messung, die am schwersten wegzuerklären ist: bestrahlt man die Zone, wächst sie. Ein Artefakt der Probenvorbereitung würde sich nicht so verhalten. Pollack 2013, Nhan 2011

    Dass Grenzflächenwasser eigene Eigenschaften hat, ist unabhängig von Pollack Gegenstand der physikalischen Chemie. Strittig ist die Reichweite und die Deutung, nicht die Existenz des Phänomens. Wang 2021, So 2011

    Was offen ist

    Wie breit die Zone genau ist und wodurch sie zustande kommt, ist in der Fachwelt nicht entschieden. Es gibt Gegenvorschläge, die die Beobachtungen über bekannte Effekte an Grenzflächen erklären, ohne eine eigene „vierte Phase" anzunehmen. Pollack 2013

    Die meisten dieser Messungen stammen aus Pollacks eigenem Labor. Eine unabhängige Wiederholung in der Breite steht aus. Pollack 2013, Pollack 2010

    Was das für unser Produkt bedeutet. Darauf baut alles Weitere auf: Wasser lässt sich an einer Oberfläche beeinflussen, und der Unterschied ist messbar. Das ist die physikalische Grundlage, von der wir ausgehen.

    Gemessen wurde in der Küvette, am Gel und an Metallproben, nicht an einem Menschen und nicht mit einem getragenen Anhänger.

  2. Hypothese 2 · Warum Ordnung entstehen kann

    Es gibt eine physikalische Theorie, die erklärt, wieso sich sehr viele Wassermoleküle überhaupt gemeinsam ordnen können, statt jedes für sich zu zappeln.

    Hergeleitet, nicht gemessen

    Was dafür spricht

    Die Quantenelektrodynamik des kondensierten Zustands beschreibt sogenannte kohärente Domänen: Bereiche, in denen sehr viele Moleküle im Takt mit dem elektromagnetischen Feld schwingen. Preparata hat das Modell ausgearbeitet, Del Giudice und Kollegen haben es auf Wasser in lebenden Systemen angewandt. Preparata 1995, Del Giudice 2015

    Aus dieser Theorie lassen sich Eigenschaften ableiten, die zu Pollacks Messungen passen. Dazu gehört, dass ein solcher Bereich Stoffe ausschließt und ein anderes elektrisches Potential trägt. Zwei voneinander unabhängige Zugänge, die auf dasselbe Bild zeigen, sind ein Argument. Del Giudice 2015, Pollack 2013

    Was offen ist

    Das ist Theorie, keine Messung. Ein direkter Nachweis kohärenter Domänen in Wasser bei Körpertemperatur steht aus. Preparata 1995, Del Giudice 2015

    In der Physik ist dieses Modell eine Minderheitenposition: die meisten Arbeiten kommen ohne es aus. Wir übernehmen es, weil es das Beobachtete erklärt. Preparata 1995, Warnke 2019

    Was das für unser Produkt bedeutet. Sie liefert die Sprache, in der wir das Wort „kohärent" überhaupt benutzen: gemeint ist eine geordnete, gemeinsame Anordnung, nicht „energetisiert" und nicht „informiert".

    Ob es solche Bereiche in deinem Körper gibt und ob unser Chip sie erzeugt, sagt diese Theorie nicht.

  3. Hypothese 3 · Der Chip als Vorlage

    Ein festes, präzise geschnittenes Gitter kann für benachbartes Wasser als Vorlage wirken, an der es sich ausrichtet, ohne Strom und allein durch seine Struktur.

    Hier arbeiten wir: Die eigene Messung steht aus

    Was dafür spricht

    Dass die Oberfläche selbst entscheidet, was daneben passiert, ist der Kern von Hypothese 1: an unterschiedlichen Materialien entstehen unterschiedlich große Zonen. Damit ist die Materialwahl grundsätzlich ein Hebel und nicht beliebig. Chai 2012, Pollack 2013

    Auch schwache äußere Felder verändern nachweislich die Ausdehnung solcher Zonen: statische Magnetfelder erzeugen sie an beiden Polen, und schwache niederfrequente elektrische Felder verändern die Wasserstruktur messbar. Ein Einfluss braucht also keine große Energie. Shalatonin 2022, Rad 2021

    Die Zonengröße reagiert auf die chemische Umgebung: gesundheitsfördernde Stoffe vergrößerten sie in einer Messreihe, ein Herbizid verkleinerte sie. Das Phänomen ist also empfindlich und nicht starr. Sharma 2018

    Was offen ist

    Chai, Mahtani und Pollack haben 2012 sieben Metalle verglichen. Neben Zink entstand eine Zone von rund 200 Mikrometern, neben Aluminium, Zinn, Blei und Wolfram kleinere, „while precious metals such as platinum and gold did not produce any". Gemessen wurde reines Metall als flache Probe in Wasser: nicht eine Legierung, nicht unsere Gittergeometrie, nicht der Aufbau, den wir verwenden. Chai 2012

    Für den Schritt vom Gitter zum Wasser im Körper haben wir noch keine eigene physikalische Messung. Genau dort setzt unsere nächste an.

    Was das für unser Produkt bedeutet. Hier wird aus dem allgemeinen Befund unsere eigene Bauentscheidung. Material und Geometrie des Gitters sind der Hebel, an dem wir arbeiten. Sie sind auch der Grund, warum wir überhaupt fertigen statt nur zu lesen.

    Dass der Chip Wasser strukturiert, können wir heute nicht zeigen.

  4. Hypothese 4 · Wasser in der Zelle

    Auch das Wasser in unseren Zellen liegt größtenteils an Oberflächen. Deshalb könnte seine Ordnung für die Zelle eine Rolle spielen.

    In der Forschung belegt, für unseren Fall noch offen

    Was dafür spricht

    In einer Zelle ist praktisch jedes Wassermolekül nah an einer Oberfläche: an Eiweißen, an Membranen, am Zellskelett. Freies Wasser wie im Glas gibt es dort kaum. Wenn Grenzflächenwasser besondere Eigenschaften hat, dann ist das in der Zelle der Normalfall und nicht die Ausnahme. Pollack 2001, Del Giudice 2015

    Pollack hat dieses Bild in „Cells, Gels and the Engines of Life" ausgearbeitet: Zellfunktionen wie Transport und Kontraktion werden dort über den Zustand des Zellwassers erklärt statt allein über Pumpen in der Membran. Pollack 2001

    Was offen ist

    Zwischen „das Wasser ist geordnet" und „mehr Ordnung ist besser" liegt eine Annahme, die niemand gemessen hat. Pollack 2001

    Die etablierte Zellbiologie erklärt dieselben Vorgänge über Membranproteine und Ionenpumpen. Pollacks Modell steht als Alternative daneben. Pollack 2001

    Was das für unser Produkt bedeutet. Es liefert den Grund, warum wir überhaupt einen Zusammenhang zwischen Wasserordnung und Zellzustand für denkbar halten. Und es erklärt, warum unsere eigenen Messungen an Zellen ansetzen und nicht an Symptomen.

    Dass geordneteres Zellwasser gesünder ist, steht in keiner dieser Arbeiten.

  5. Hypothese 5 · Strahlung und Zellstress

    Elektromagnetische Felder können in Zellen oxidativen Stress auslösen. Für diesen Belastungsfall haben wir gebaut.

    In der Forschung belegt, für unseren Fall noch offen

    Was dafür spricht

    Die Schweizer Beratende Expertengruppe BERENIS hat die Literatur gesichtet und kommt zu einem klaren Zwischenstand: „the majority of the animal and more than half of the cell studies provided evidence of increased oxidative stress caused by RF-EMF or ELF-MF". Die Gruppe berät das Schweizer Bundesamt für Umwelt. Mevissen 2021

    Oxidativer Stress ist ein etablierter, messbarer Zellzustand mit anerkannten Markern. Er ist damit genau die Art von Größe, an der man einen Schutzeffekt überhaupt prüfen kann, anders als „Wohlbefinden". Mevissen 2021, Kim 2019

    Der Bericht sieht diese Hinweise auch unterhalb der geltenden Grenzwerte. Eine Übersichtsarbeit zum Nervensystem kommt zum selben Bild: Mobilfunkfelder können in Zell- und Tiermodellen als Stressquelle wirken. Mevissen 2021, Kim 2019

    Was offen ist

    Derselbe Bericht hält fest, dass es keinen Konsens gibt: „a scientific consensus is not yet achieved". Er benennt methodische Schwächen der Studienlage, unter anderem Kontrollproben aus einem anderen Brutschrank. Dieses Design steckt auch in einer unserer eigenen Studien, und wir nennen es dort. Mevissen 2021, Dartsch 2021

    Der Schweizer Bericht zur Mobilfunkstrahlung gibt für oxidativen Stress keine Evidenzbeurteilung ab und weist darauf hin, dass reaktive Sauerstoffspezies in niedriger Menge normale Signalstoffe sind. UVEK 2019

    Dass Felder Zellstress auslösen können, ist eine Aussage über die Belastung, nicht über einen Schutz davor. Mevissen 2021

    Was das für unser Produkt bedeutet. Es rechtfertigt die Fragestellung. Wir messen gegen oxidativen Stress, weil das der Zustand ist, den die Literatur als plausible Folge von Feldbelastung beschreibt.

    Eine Gesundheitsgefahr durch Mobilfunk im Alltag belegen diese Berichte nicht; sie halten selbst fest, dass die Lage nicht entschieden ist.

  6. Hypothese 6 · Was wir selbst gemessen haben

    In Zellkulturen unter Belastung haben unabhängig beauftragte Labore einen Unterschied zwischen Proben mit und ohne unser Produkt gefunden.

    In der Forschung belegt, für unseren Fall noch offen

    Was dafür spricht

    Fünf Arbeiten liegen veröffentlicht vor, jede mit Methode und Zahlen im Original nachlesbar: an menschlichen Immunzellen, an Darm-Epithelzellen, an Nervenzellen und gegen chemisch ausgelösten oxidativen Stress. In den belasteten Kulturen mit Produkt fiel der gemessene Zellschaden jedes Mal geringer aus als ohne. Dartsch 2021, Dartsch 2021, Dartsch 2024

    Zwei Zahlen daraus, beide in der Zellkultur gemessen. Unter Mobilfunkbestrahlung sank die Radikalbildung menschlicher Immunzellen ohne Schutz auf 60,5 ± 3,9 % der unbestrahlten Kontrolle. Mit Produkt blieb sie bei 84,7 ± 7,0 % (p ≤ 0,01). Der Barrierewiderstand von Darmepithelzellen lag ungeschützt bei 152 ± 16 und mit Produkt bei 1.837 ± 349 Ω/cm². Dartsch 2021, Dartsch 2021

    Die Arbeiten wurden extern beauftragt und außer Haus durchgeführt. Sie liegen vollständig als PDF vor, mit Methodenteil und Einzelwerten. Dartsch 2024, Dartsch 2026

    Was offen ist

    Das sind Zellkulturen, kein Mensch. Eine klinische Studie am Menschen gibt es nicht. Dartsch 2021, Dartsch 2021

    Die Arbeiten sind von uns beauftragt und bezahlt, die Fallzahlen sind klein, und bei mindestens einer standen Kontroll- und Versuchsproben nicht im selben Brutschrank. Eine unabhängige Wiederholung durch ein Labor ohne Verbindung zu uns steht aus. Dartsch 2024, Dartsch 2024, Mevissen 2021

    Diese Arbeiten messen einen Zellzustand, keine Wasserstruktur. Gezeigt ist der Unterschied, nicht der Weg dorthin. Dartsch 2021, Dartsch 2024

    Was das für unser Produkt bedeutet. Das ist der einzige Teil des Modells, zu dem wir eigene, veröffentlichte Messungen haben. Deshalb ist es auch der einzige Teil, zu dem wir überhaupt etwas behaupten.

    Einen Heileffekt am Menschen belegen sie nicht, und wir leiten keinen daraus ab.

Wo das Modell heute steht und woran wir arbeiten

Das Modell ist eine Kette aus sechs Gliedern. Die ersten beiden sind Physik und stehen unabhängig von uns. Das vierte und fünfte sind Fragestellungen, die die Literatur trägt. Das sechste sind unsere eigenen, veröffentlichten Messungen an Zellkulturen.

Offen ist das dritte Glied, der Schritt vom Gitter zum Wasser. Dafür haben wir noch keine eigene Messung, und die eine Arbeit zu reinem Gold fand dort keine Ausschlusszone. Genau dort setzt unsere nächste Messung an.

Damit steht das Modell so da: physikalisch anschlussfähig an beiden Enden, mit einem gemessenen Effekt am Ende und einer offenen Stelle in der Mitte. Danach bauen wir, und danach messen wir weiter.

Wir halten diese Hypothesen für plausibel genug, um danach zu bauen. Für bewiesen halten wir sie nicht. Widerlegt eine Messung eine davon, steht sie hier.

Was von alldem tatsächlich gemessen ist, steht Punkt für Punkt bei unseren Belegen und offenen Fragen. Die fünf Arbeiten im Original liegen auf der Studienübersicht.

Die Vorträge dazu, im Original

Gerald Pollack erklärt seine Messungen selbst. Zu jedem Vortrag steht, was er zeigt und worüber er nichts sagt.

  • The Fourth Phase of Water: Dr. Gerald Pollack at TEDxGuelphU

    TEDx Talks · 24 Minuten · englisch

    Was er zeigt. Pollacks Kurzfassung seines Buches: die Ausschlusszone, ihre negative Ladung, und die These, dass Licht, vor allem Infrarot, sie aufbaut. Der meistgesehene Einstieg in das Thema.

    Worüber er nichts sagt. Über Schmuck, Gold-Gitter oder ein Produkt, das man am Körper trägt. Pollack spricht über Wasser an Oberflächen und über Zellen, nicht über uns.

    Passende Arbeiten: Pollack 2013, Pollack 2010

  • Water, Cells, and Life | Dr. Gerald Pollack | TEDxNewYorkSalon

    TEDx Talks · 14 Minuten · englisch

    Was er zeigt. Der Schritt von der Oberfläche in die Zelle: warum Pollack das Zellwasser für strukturiert hält und was das für Zellfunktion bedeuten könnte.

    Worüber er nichts sagt. Über einen Weg, dieses Zellwasser von außen zu beeinflussen. Genau diese Lücke zwischen Pollacks Zelle und unserem Chip ist die offene Stelle unseres Modells.

    Passende Arbeiten: Pollack 2001, Sharma 2018

  • Water, Energy and Life: Fresh Views From the Water’s Edge

    UW Video (University of Washington) · 58 Minuten · englisch

    Was er zeigt. Die lange, akademische Fassung an der eigenen Universität, gleichnamig mit Pollacks Aufsatz von 2010: Ausschluss, Ladungstrennung, Strahlungsenergie, und die Kontrollen gegen Artefakte.

    Worüber er nichts sagt. Über irgendein Produkt. Es ist eine Vorlesung über Grenzflächenwasser; wer eine Stunde Zeit hat, sieht hier, wie die Messungen gemacht wurden.

    Passende Arbeiten: Pollack 2010, Pollack 2013

Alle Quellen, je mit ihrer Reichweite

23 Arbeiten. Zu jeder steht, was untersucht wurde, was gezeigt wurde und wie weit die Arbeit trägt. Keine davon hat unseren Anhänger untersucht.

  1. Buch

    Gerald H. Pollack (2013): The Fourth Phase of Water. Beyond Solid, Liquid, and Vapor

    Ebner & Sons, Seattle

    Untersucht wurde
    Zusammenfassung von rund zwei Jahrzehnten Laborarbeit an der University of Washington: Wasser neben wasserliebenden (hydrophilen) Oberflächen wie Nafion, Gelen und Geweben, beobachtet unter dem Mikroskop mit Mikrokügelchen und Farbstoffen, gemessen mit Elektroden, pH-Sonden und UV-Spektroskopie.
    Gezeigt wurde
    Neben solchen Oberflächen bildet sich eine bis zu einige Hundert Mikrometer breite Zone, die gelöste Stoffe und Partikel ausschließt („Exclusion Zone", EZ). Sie ist elektrisch negativ geladen, das Wasser dahinter positiv; diese Ladungstrennung wird von Lichtenergie angetrieben, vor allem von Infrarot.
    Wie weit die Arbeit trägt
    Das Buch untersucht keinen Anhänger, kein Armband und kein Gold-Gitter. Pollack hat kein Produkt von uns gesehen. Ob neben unserem Chip eine solche Zone entsteht, sagt es nicht.

    „The exclusion zone (EZ), the unexpectedly large zone of water that forms next to many submersed materials, got its name because it excludes practically everything. The EZ contains a lot of charge, and its character differs from that of bulk water. Sometimes it is referred to as water’s fourth phase.“

    S. 35–37, Abschnitt „A Bestiary"

    Verlagsseite (Ebner & Sons)

  2. Experimentelle Arbeit

    Gerald H. Pollack (2010): Water, Energy and Life: Fresh Views from the Water’s Edge

    International Journal of Design & Nature and Ecodynamics 5(1), S. 27–29

    Untersucht wurde
    Kurzer Übersichtsaufsatz über die eigenen Messungen an Grenzflächenwasser (Hydrogele, hydrophile Polymere, Monoschichten, Ionenaustauscher-Kügelchen, biologisches Gewebe).
    Gezeigt wurde
    Die Ausschlusszone ist geladen, das Wasser dahinter entgegengesetzt geladen, „batterieartig", und diese Batterie wird von aufgenommener Strahlungsenergie gespeist. Pollack hält fest, dass der Ausschluss inzwischen „in a dozen different laboratories worldwide" bestätigt worden sei.
    Wie weit die Arbeit trägt
    Der Aufsatz behandelt Grenzflächen aus Gelen und Polymeren. Über Metall, über Schmuck oder über einen Körper, der ein solches Objekt trägt, steht darin nichts.

    „Exclusion zones are observed next to many hydrophilic surfaces, but not next to hydrophobic surfaces.“

    S. 27

    DOI 10.2495/DNE-V5-N1-27-29

  3. Experimentelle Arbeit

    Anqi Wang, Gerald H. Pollack (2021): Effect of infrared radiation on interfacial water at hydrophilic surfaces

    Colloid and Interface Science Communications 42, 100397

    Untersucht wurde
    Ausschlusszone und Protonenzone neben Nafion, fünf Minuten mit mittlerem und nahem Infrarot bestrahlt; Größe der Zonen vorher und nachher gemessen.
    Gezeigt wurde
    Nach fünf Minuten Mittel-Infrarot wuchs die Ausschlusszone auf das 1,41-Fache; zugleich wurden Protonen ins freie Wasser abgegeben. Infrarot baut die Zone auf und treibt die Ladungstrennung an.
    Wie weit die Arbeit trägt
    Die Energiequelle ist hier eine Infrarotlampe. Unser Chip strahlt nichts ab und wird nicht bestrahlt; ob Körperwärme dieselbe Rolle spielt, wurde nicht untersucht.

    DOI 10.1016/j.colcom.2021.100397

  4. Experimentelle Arbeit

    D. T. Nhan, Gerald H. Pollack (2011): Effect of particle diameter on exclusion-zone size

    International Journal of Design & Nature and Ecodynamics 6(2), S. 139–144

    Untersucht wurde
    Einzelne Ionenaustauscher-Kügelchen von 15 bis 300 Mikrometer Durchmesser in Mikrokügelchen-Suspension; Breite der Ausschlusszone je Kügelchengröße.
    Gezeigt wurde
    Je größer das Kügelchen, desto breiter die Ausschlusszone, und zwar über den ganzen gemessenen Bereich. Sehr kleine Oberflächen erzeugen sehr kleine Zonen.
    Wie weit die Arbeit trägt
    Die Arbeit sagt, dass die Größe der Oberfläche zählt. Sie sagt nicht, welche Zone ein Gitter von der Größe unseres Chips erzeugen würde. Das hat niemand gemessen.

    DOI 10.2495/DNE-V6-N2-139-144

  5. Experimentelle Arbeit

    E. So, R. Stahlberg, Gerald H. Pollack (2011): Exclusion zone as intermediate between ice and water

    Water and Society (WIT Press), Kapitel 3

    Untersucht wurde
    Schmelzendes Eis, verfolgt mit UV-Vis-Spektroskopie; die Ausschlusszone hat eine kennzeichnende Absorption bei 270 nm.
    Gezeigt wurde
    Beim Schmelzen tritt vorübergehend die 270-nm-Absorption auf und verschwindet dann wieder. Das passt zu der Annahme, dass Eis über die geordnete Zwischenphase zu gewöhnlichem Wasser wird und nicht direkt.
    Wie weit die Arbeit trägt
    Eine Arbeit über Eis. Sie stützt die Idee einer geordneten Wasserphase, nicht die Idee, dass ein Gegenstand sie im Körper erzeugt.
  6. Theoretische Arbeit

    Giuliano Preparata (1995): QED Coherence in Matter

    World Scientific, Singapore

    Untersucht wurde
    Theoretische Physik: eine Beschreibung kondensierter Materie, auch flüssigen Wassers, mit den Mitteln der Quantenelektrodynamik. Keine Messung, eine Rechnung.
    Gezeigt wurde
    Nach dieser Theorie können Moleküle in Flüssigkeiten „kohärente Domänen" bilden, in denen sie im Gleichtakt mit einem eingeschlossenen elektromagnetischen Feld schwingen.
    Wie weit die Arbeit trägt
    Ein Theoriebuch von 1995. Es kennt weder Pollacks spätere Messungen noch unser Produkt. Die Theorie ist in der Physik nicht Mehrheitsmeinung; auf ihr steht unser Hauswort „kohärentes Wasser".

    DOI 10.1142/2738

  7. Theoretische Arbeit

    Emilio Del Giudice, Vladimir Voeikov, Alberto Tedeschi, Giuseppe Vitiello (2015): The origin and the special role of coherent water in living systems

    In: D. Fels, M. Cifra, F. Scholkmann (Hg.), Fields of the Cell, Research Signpost, S. 95–111

    Untersucht wurde
    Theoretische Ableitung: die gemessenen Eigenschaften der Ausschlusszone (Ladung, Ausschluss, Größe) werden aus dem QED-Zweiphasenmodell des Wassers hergeleitet.
    Gezeigt wurde
    Die Autoren zeigen rechnerisch, dass sich Pollacks Befunde als Folge kohärenter kollektiver Schwingungen im Wasser verstehen lassen. Das ist eine Deutung der Messungen, keine neue Messung.
    Wie weit die Arbeit trägt
    Die Arbeit verbindet Theorie (Preparata) und Messung (Pollack). Sie sagt nichts darüber, ob ein Gegenstand außerhalb des Körpers diese Domänen im Körper vergrößert.

    „According to quantum electrodynamics (QED) liquid water is a two-phase system in which one of the phases is in a coherent state where all molecules are phase correlated, whereas the other is made up of uncorrelated molecules in a gas-like state.“

    S. 95, Abstract
  8. Experimentelle Arbeit

    B. Chai, A. G. Mahtani, Gerald H. Pollack (2012): Unexpected presence of solute-free zones at metal-water interfaces

    Contemporary Materials III(1), S. 1–12

    Untersucht wurde
    Verschiedene Metalle in wässriger Mikrokügelchen-Suspension: Zink, Aluminium, Zinn, Blei, Wolfram, Platin, Gold. Breite der partikelfreien Zone, elektrisches Potential, pH.
    Gezeigt wurde
    Neben reaktiven Metallen entstehen Ausschlusszonen, am breitesten neben Zink (rund 200 Mikrometer). Ihre Größe folgt der Stellung des Metalls in der elektrochemischen Spannungsreihe.
    Wie weit die Arbeit trägt
    Neben Gold und Platin fand Pollacks Labor keine Ausschlusszone. Unser Gitter ist aus 750er Gold. Gemessen wurde allerdings reines Metall in Wasser, nicht eine Goldlegierung im Körper, nicht unser Gitter, nicht unsere Geometrie.

    „Other reactive metals, including aluminum, tin, lead, and tungsten exhibited distinct but smaller exclusion zones, while precious metals such as platinum and gold did not produce any.“

    S. 1, Abstract

    DOI 10.7251/COM1201001C

  9. Experimentelle Arbeit

    Valery Shalatonin, Gerald H. Pollack (2022): Magnetic fields induce exclusion zones in water

    PLOS ONE 17(5), e0268747

    Untersucht wurde
    Mikrokügelchen-Suspensionen (Polystyrol und Carboxylat) neben den Polen statischer Magnete; Größe und Dynamik der kügelchenfreien Zone.
    Gezeigt wurde
    Neben beiden Magnetpolen bilden sich kügelchenfreie Zonen, die den Ausschlusszonen an hydrophilen Oberflächen in Größe und Verhalten ähneln. Die Zone am Nordpol war größer; der Unterschied war nur bei Polystyrol-Kügelchen statistisch signifikant.
    Wie weit die Arbeit trägt
    Die Arbeit zeigt, dass auch ein Feld Wasser ordnen kann, nicht nur eine benetzte Oberfläche. Unser Chip ist kein Magnet; die Arbeit sagt nichts über die Art Feld, die wir für ihn annehmen. Finanziert von der Software AG Stiftung.

    DOI 10.1371/journal.pone.0268747

  10. Experimentelle Arbeit

    Iman Rad, Rainer Stahlberg, Kurt Kung, Gerald H. Pollack (2021): Low frequency weak electric fields can induce structural changes in water

    PLOS ONE 16(12), e0260967

    Untersucht wurde
    Entionisiertes, EZ- und gewöhnliches Wasser unter schwachen elektrischen Wechselfeldern (600 ± 150 V/m; 7,8 bis 1000 Hz) über Platinelektroden; gemessen mit Spektroradiometer und Kontaktwinkel.
    Gezeigt wurde
    Ein von oben angelegtes schwaches Feld bei 7,8 bis 75 Hz veränderte das Strahlungsprofil von entionisiertem Wasser so, dass es dem von EZ-Wasser ähnelte. Die Autoren sprechen von einer möglicherweise induzierten molekularen Ordnung.
    Wie weit die Arbeit trägt
    Die Felder kamen aus einer Spannungsquelle. Ob ein passiver Gegenstand ohne Stromversorgung ein vergleichbares Feld erzeugt, wurde nicht untersucht.

    DOI 10.1371/journal.pone.0260967

  11. Übersichtsarbeit / Behördenbericht

    Gerald H. Pollack (2001): Is the Cell a Gel — and Why Does It Matter?

    Japanese Journal of Physiology 51, S. 649–660

    Untersucht wurde
    Übersichtsarbeit: der Widerspruch zwischen dem Lehrbuchsatz „die Zelle ist ein Gel" und Modellen, die die Zelle wie eine frei diffundierende Lösung behandeln.
    Gezeigt wurde
    Wird die Zelle als Gel ernst genommen, erklärt der Phasenübergang von Gelen viele Zellfunktionen; Wasser ist darin strukturiert, nicht frei.
    Wie weit die Arbeit trägt
    Eine Arbeit über die Zelle, nicht über ein Produkt. Sie begründet, warum die Ordnung des Zellwassers überhaupt eine sinnvolle Frage ist.

    DOI 10.2170/jjphysiol.51.649

  12. Experimentelle Arbeit

    Abha Sharma, Daniel Toso, Kurt Kung, Gun-Woong Bahng, Gerald H. Pollack (2018): Effect of Health-Promoting Agents on Exclusion-Zone Size

    Dose-Response 16(3)

    Untersucht wurde
    Rund ein halbes Dutzend Substanzen, denen ein gesundheitlicher Nutzen zugeschrieben wird, in physiologischer Dosis an Nafion-Ausschlusszonen; dazu das Herbizid Glyphosat.
    Gezeigt wurde
    Alle getesteten „gesundheitsfördernden" Stoffe vergrößerten die Ausschlusszone, Glyphosat verkleinerte sie deutlich; sehr hohe Dosen verkleinerten sie wieder. Die Autoren stellen die Hypothese auf, EZ-Aufbau könne ein gemeinsamer Wirkmechanismus sein.
    Wie weit die Arbeit trägt
    Getestet wurden gelöste Stoffe in einem Laboraufbau. Kein Gegenstand, kein Körper. Und die Verbindung zur Gesundheit ist hier ausdrücklich eine Hypothese der Autoren.

    DOI 10.1177/1559325818796937

  13. Übersichtsarbeit / Behördenbericht

    Gerald H. Pollack (2024): Cancer: An Unexpectedly Critical Role of Cell Water?

    Advances in Preventive Medicine and Health Care 7, 1060

    Untersucht wurde
    Übersichts- und Thesenartikel, mit Fragezeichen im Titel. Keine eigene Messung.
    Gezeigt wurde
    Pollack schlägt vor, dass EZ-Wasser die negative elektrische Spannung der Zelle erzeugt und ein Mangel daran mit dem niedrigen Potential von Krebszellen zusammenhängen könnte.
    Wie weit die Arbeit trägt
    Wir nennen diese Arbeit, weil sie zeigt, wie weit Pollack selbst seine Idee treibt und dass er sie als Frage formuliert. Sie hat mit unserem Produkt nichts zu tun, und wir leiten daraus keine Aussage über Krankheiten ab.

    DOI 10.29011/2688-996X.001060

  14. Übersichtsarbeit / Behördenbericht

    Meike Mevissen, David Schürmann (BERENIS, Beratende Expertengruppe nichtionisierende Strahlung, Schweiz) (2021): Is there evidence for oxidative stress caused by electromagnetic fields?

    BERENIS-Newsletter, Sonderausgabe Januar 2021 (Bundesamt für Umwelt BAFU)

    Untersucht wurde
    Rund 150 begutachtete Tier- und Zellstudien der Jahre 2010–2020 zu niederfrequenten Magnetfeldern (50/60 Hz) und Mobilfunkfeldern (800 MHz–2,5 GHz) und oxidativem Stress.
    Gezeigt wurde
    Die Mehrheit der Tierstudien und mehr als die Hälfte der Zellstudien lieferten Hinweise auf erhöhten oxidativen Stress, auch unterhalb der Grenzwerte. Zugleich: kein wissenschaftlicher Konsens, methodische Schwächen in etlichen Studien, und eine ROS-Erhöhung ist nicht automatisch ein Gesundheitsschaden.
    Wie weit die Arbeit trägt
    Der Bericht belegt die Ausgangslage unserer Zellstudien (Strahlung kann Zellen stressen). Er kennt kein Schutzprodukt und sagt nichts über unseres. Und er warnt vor genau einer Schwäche, die auch unsere Studien haben: Kontrollen in einem anderen Brutschrank.

    „In summary, the majority of the animal and more than half of the cell studies provided evidence of increased oxidative stress caused by RF-EMF or ELF-MF.“

    S. 7, Conclusions

    BAFU, Themenseite Elektrosmog (Newsletter BERENIS)

  15. Übersichtsarbeit / Behördenbericht

    Arbeitsgruppe Mobilfunk und Strahlung im Auftrag des UVEK (Schweiz) (2019): Bericht Mobilfunk und Strahlung

    Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation, 18. November 2019

    Untersucht wurde
    Behördlicher Sachstandsbericht einer Arbeitsgruppe aus Ämtern, Forschung, Ärzteschaft und Telekommunikation; Evidenzbewertung gesundheitlicher Effekte von Mobilfunkstrahlung.
    Gezeigt wurde
    Für Hirnströme wird die Evidenz als ausreichend eingestuft. Für oxidativen Stress und andere zelluläre Effekte gibt die Arbeitsgruppe ausdrücklich KEINE Evidenzbeurteilung ab, mit dem Hinweis, dass reaktive Sauerstoffspezies in niedriger Konzentration gesundheitsfördernd und wichtig sind.
    Wie weit die Arbeit trägt
    Ein Bericht über Strahlung, nicht über Schutz. Er beschreibt die Ausgangslage und kennt kein Schutzprodukt. Ob Mobilfunk Zellen dauerhaft schädigt, lässt er offen.

    BAFU, Themenseite Elektrosmog

  16. Übersichtsarbeit / Behördenbericht

    Ju Hwan Kim, Jin-Koo Lee, Hyung-Gun Kim, Kyu-Bong Kim, Hak Rim Kim (2019): Possible Effects of Radiofrequency Electromagnetic Field Exposure on Central Nerve System

    Biomolecules & Therapeutics 27(3), S. 265–275

    Untersucht wurde
    Übersichtsarbeit zu Zell- und Tierstudien über Mobilfunkfelder und das zentrale Nervensystem.
    Gezeigt wurde
    Mobilfunkfelder können in Modellen Nervenzellen verändern und als Stressquelle wirken; die Autoren halten zugleich fest, dass die biologischen Effekte am Menschen nicht bewiesen sind und die Daten für eine klare Risikoaussage nicht reichen.
    Wie weit die Arbeit trägt
    Kein Bezug zu einem Produkt und keine Messung am Menschen: die Arbeit fasst Zell- und Tierstudien zusammen und hält fest, dass die Datenlage für eine Risikoaussage nicht reicht.

    DOI 10.4062/biomolther.2019.152

  17. Von uns beauftragte Messung

    Peter C. Dartsch (Dartsch Scientific GmbH) (2021): QiOne® 2 Pro – Investigations on its Potential for the Exclusion of Unwanted Cellular Effects of Mobile Phone Radiation

    Japan Journal of Medicine 4(1), S. 484–488

    Untersucht wurde
    Humane Immunzellen (HL-60, zu Neutrophilen ausdifferenziert), vier Stunden neben einem sendenden Mobiltelefon, mit und ohne QiOne 2 Pro; danach Radikalbildung im „oxidativen Burst" gemessen. Drei unabhängige Experimente.
    Gezeigt wurde
    Ohne Schutz sank die Radikalbildung auf 60,5 ± 3,9 % der unbestrahlten Kontrolle, mit QiOne 2 Pro blieb sie bei 84,7 ± 7,0 % (p ≤ 0,01). Die Werte der unbestrahlten Kontrolle wurden auch mit Schutz nicht vollständig erreicht.
    Wie weit die Arbeit trägt
    Das IST unser Produkt, und deshalb gilt hier die andere Reichweitenfrage: Zellkultur, nicht Mensch; ein Labor, vom Hersteller gestellt, ohne unabhängige Wiederholung; drei Experimente; Kontrollen in einem anderen Brutschrank. Die Publikation erklärt ihre Messung mit kohärentem Wasser und nennt das selbst eine Hypothese.

    „However, even for the protected conditions, the values of the untreated controls without mobile phone radiation were not completely achieved.“

    S. 484, Abstract

    Original-PDF

  18. Von uns beauftragte Messung

    Peter C. Dartsch (Dartsch Scientific GmbH) (2021): Protective Effect of QiOne® 2 Pro on Cultured Intestinal Epithelial Cells after Mobile Phone Radiation

    Applied Cell Biology 9(3), S. 69–74

    Untersucht wurde
    Darmepithelzellen vom Schwein (IPEC-J2) unter Mobilfunkbestrahlung, mit und ohne QiOne 2 Pro; Barrierewiderstand (TEER) und Zellregeneration. n = 3 bis 4.
    Gezeigt wurde
    Barrierewiderstand: ungeschützt 152 ± 16, mit QiOne 1.837 ± 349, unbestrahlte Kontrolle 2.542 ± 389 Ω/cm² (p ≤ 0,01). Der Schutz war deutlich, aber nicht vollständig.
    Wie weit die Arbeit trägt
    Zellkultur vom Schwein, nicht menschlicher Darm; sehr kleine Stichprobe; ein Labor, Gerät vom Hersteller; Mechanismus als Hypothese gekennzeichnet.

    DOI 10.53043/2320-1991.acb90012

  19. Von uns beauftragte Messung

    Peter C. Dartsch (Dartsch Scientific GmbH) (2024): Protective Effect of the QiBracelet® Against Oxidative Stress

    Applied Cell Biology 12(1), S. 1–6

    Untersucht wurde
    Fünf Zelltypen (Niere/Hund, Leber/Mensch, Darm/Schwein, Lunge/Mensch, Bindegewebe/Maus) unter Wasserstoffperoxid als chemischem Stressor, mit und ohne QiBracelet; drei Serien.
    Gezeigt wurde
    Relativer Schutz je Zelltyp: Leber 47,3 %, Bindegewebe 29,6 %, Niere 27,1 %, Darm 18,0 %, Lunge 3,9 %. Bei Lungenzellen also fast keiner.
    Wie weit die Arbeit trägt
    Stressor ist Wasserstoffperoxid, nicht Strahlung. Diese Studie sagt nichts über Elektrosmog. Sie gilt für das Armband, nicht für die Kette. p-Werte je Zelltyp werden nicht einzeln ausgewiesen.

    DOI 10.53043/2320-1991.acb12001

  20. Von uns beauftragte Messung

    Peter C. Dartsch (Dartsch Scientific GmbH) (2024): QTA Gitterchip Technology: Relationship Between Individual User Observations and Experimental Preclinical Data

    Advances in Bioengineering & Biomedical Science Research 7(3), S. 1–4

    Untersucht wurde
    171 freiwillig in sozialen Medien veröffentlichte Anwenderberichte, nach Themen gezählt. Kein Fragebogen, keine Kontrollgruppe, keine Verblindung.
    Gezeigt wurde
    Am häufigsten genannt: ruhigerer, tieferer Schlaf (rund 20 %) und mehr Energie (rund 17 %); alles Weitere unter 10 %. Der Autor vermutet als gemeinsamen Nenner weniger oxidativen Stress. Gemessen hat er das in dieser Arbeit nicht.
    Wie weit die Arbeit trägt
    Das ist eine Zählung von Selbstberichten, keine Wirkungsstudie. Wer schreibt, dass ihm etwas geholfen hat, schreibt eher als wer nichts merkt. Diese Arbeit kann deshalb nicht sagen, wie es bei dir sein wird.

    Original-PDF

  21. Von uns beauftragte Messung

    Peter C. Dartsch (Dartsch Scientific GmbH) (2026): Beneficial Effect of the QiHome® Air on Cultured Neuronal and Inflammation-Mediating Cells

    Neurodegenerative Diseases: Current Research 6(1), S. 1–8

    Untersucht wurde
    Humane Nervenzellen (SH-SY5Y) und Immunzellen (HL-60) in Kultur, mit und ohne QiHome Air; Regeneration, Überleben unter Wasserstoffperoxid, Grundstoffwechsel, Radikalbildung. Vier Replikate.
    Gezeigt wurde
    Nervenzell-Regeneration +53,3 ± 6,4 % gegenüber Kontrolle (p ≤ 0,01); Überleben unter oxidativem Stress +34 % bzw. über +80 % je Konzentration; weniger Superoxid-Bildung (−16,4 ± 4,1 %).
    Wie weit die Arbeit trägt
    Zellkultur, keine Daten aus dem Alltag; das Regenerationsmodell bildet nur das periphere Nervensystem ab; von uns finanziert, ein Labor. Und: es geht um das Raumgerät, nicht um Kette oder Armband.

    Original-PDF

  22. Buch

    Ulrich Warnke (2019): Bionisches Wasser

    Arkana (Verlagsgruppe Random House), München

    Untersucht wurde
    Sachbuch eines Biologen und Physikers: verknüpft Pollacks Ausschlusszone, die QED-Theorie kohärenter Domänen und hexagonales Wasser zu einem Bild vom „bionischen" Wasser im Körper.
    Gezeigt wurde
    Warnke führt die Fäden zusammen und ist an der entscheidenden Stelle selbst vorsichtig: zur Wirkung dieses Wassers auf Organismen gebe es kaum robuste Forschung.
    Wie weit die Arbeit trägt
    Ein Buch, kein Experiment; unser Produkt kommt darin nicht vor.

    „Wissenschaftlich robuste Forschung zu den Wirkungen speziell dieses Wassers auf Organismen gibt es kaum; man weiß bisher nur, dass es bestimmte Enzyme wie Dehydrogenasen, die Wasserstoff abspalten, aktivieren kann.“

    S. 168–169
  23. Buch

    Ulrich Warnke (2013): Quantenphilosophie und Interwelt

    Scorpio, Berlin/München (E-Book-Ausgabe)

    Untersucht wurde
    Philosophisches Sachbuch über Bewusstsein, Quantenphysik und Biologie. Warnkes Deutung, keine Laborarbeit.
    Gezeigt wurde
    Das Buch verbindet Physik mit Fragen des Bewusstseins. Aus diesem Buch kommt ein Teil unserer eigenen Sicht auf Bewusstsein. Als Beleg führen wir es nicht.
    Wie weit die Arbeit trägt
    Kein Beleg für irgendetwas an unserem Produkt. Eine Weltsicht, als solche gekennzeichnet.

Persönliche Sicht des Gründers

Was Christian außerdem annimmt

Alles ab hier ist die persönliche Überzeugung von Christian Bernd Bauer. Es gehört nicht zum Wirkmodell, keine der Quellen stützt es, und als Beleg tritt es nicht auf. Es steht hier, weil es zur Motivation hinter Qi Blanco gehört.

Christian geht davon aus, dass der Zustand des Körpers und der Zustand des Bewusstseins zusammenhängen. Für ihn zählen Ernährung, Bewegung und Umweltbelastung, und es zählt auch, in welcher inneren Verfassung jemand lebt. Aus dieser Annahme heraus hat er seinen kostenlosen Kurs „In 5 Stufen zum Superhuman" aufgebaut.

Die fünf Stufen dort sind: Entgiftung, mentales Setting, Mineralien und Vitamine, Schutz vor E-Smog, und kohärentes Wasser. Nur die letzten beiden berühren unser Produkt; die ersten drei haben nichts mit Qi Blanco zu tun und verkaufen nichts.

Für diese Annahmen gibt es keine Studienlage, die wir anführen könnten. Die Kette des Wirkmodells hängt nicht an ihnen.

Den Kurs gibt es kostenlos