Fragen und Antworten

Wie funktioniert ein Schutz gegen Elektrosmog am Körper?

Ein elektromagnetisches Feld am Körper wird physikalisch auf drei Wegen kleiner: durch mehr Abstand, durch eine leitfähige Hülle oder indem du die Quelle abschaltest.

Am meisten bringt Abstand, und er kostet nichts. Die Feldstärke nimmt mit jedem Zentimeter Entfernung stark ab, schon wenige Zentimeter ändern die Größenordnung.

Eine leitfähige Hülle schirmt ab, solange sie etwas rundherum umschließt. Das Prinzip kennst du vom Faradayschen Käfig: Im Inneren eines geschlossenen Leiters bleibt kein elektrisches Feld übrig. Wie gut ein Material das kann, wird nach einem festgelegten Prüfverfahren in Dezibel gemessen. Ein Anhänger von drei Zentimetern umschließt keinen Menschen, eine Abschirmung kann er deshalb nicht sein, und unser QiOne® 2 Pro will auch keine sein.

Die Quelle abzuschalten wirkt sofort. Den größten Teil der Strahlung am Körper erzeugen deine eigenen Geräte, die Anlage auf dem Nachbardach trägt weniger dazu bei.

Abschirmen kann die Strahlung sogar erhöhen. Ein Handy regelt seine Sendeleistung nach dem Empfang und sendet stärker, wenn der Empfang schlecht ist. Wer einen Aufkleber über die Antenne klebt, verschlechtert also den Empfang und treibt die Sendeleistung nach oben.

Der QiOne® 2 Pro arbeitet ganz ohne Elektronik und ohne Strom. Er sendet nichts und schirmt nichts ab, deshalb zeigt ein Messgerät neben ihm dieselben Werte wie ohne ihn.

In unseren Laborarbeiten ging es deshalb um die Zellen: wie sie sich unter Mobilfunk verhalten und was sich ändert, wenn ein QiOne® 2 Pro daneben liegt.

Was gemessen ist

Für den Abstand gibt es Messwerte des Bundesamts für Strahlenschutz. Ein Haarföhn erzeugt in drei Zentimetern Entfernung zwischen 6 und 2000 Mikrotesla, in einem Meter Entfernung sind davon noch 0,01 bis 0,3 Mikrotesla übrig. Bei einem Staubsauger sind es 200 bis 800 Mikrotesla in drei Zentimetern und 0,13 bis 2 Mikrotesla in einem Meter. Der empfohlene Referenzwert für das Magnetfeld liegt bei 100 Mikrotesla, und in 30 Zentimetern Abstand bleiben die meisten Geräte deutlich darunter.

Für Abschirmungen gibt es ein genormtes Prüfverfahren. ASTM D4935 misst, wie stark ein flaches Material ein Feld dämpft, und das Ergebnis ist eine Zahl in Dezibel.

Die Grenzwerte stehen in der 26. Verordnung zum Bundes-Immissionsschutzgesetz und hängen von der Frequenz ab. Für GSM um 900 Megahertz gelten 41 Volt pro Meter und bei 1800 Megahertz 58 Volt pro Meter. Für 5G um 2000 und um 3600 Megahertz sind es je 61 Volt pro Meter. Als Leistungsdichte sind das etwa 4,5 Watt pro Quadratmeter bei 900 Megahertz und 9 Watt pro Quadratmeter bei 1800 Megahertz.

Im Labor an Zellkulturen gemessen: Menschliche Immunzellen der Linie HL-60 lagen vier Stunden im Mobilfunkfeld. Ihre Fähigkeit, Abwehr-Radikale zu bilden, fiel dabei auf 60,5 plus minus 3,9 Prozent der unbestrahlten Kontrolle. Mit einem QiOne® 2 Pro daneben blieben 84,7 plus minus 7,0 Prozent erhalten, bei p kleiner gleich 0,01.

Im Labor an Zellkulturen gemessen: Bei kultivierten Darmzellen der Linie IPEC-J2 brach der elektrische Widerstand der Zellbarriere unter derselben Belastung ungeschützt auf etwa ein Zehntel ein. Im geschützten Ansatz lag er bei 1837 plus minus 349 Ohm je Quadratzentimeter, bei völlig unbestrahlten Zellen bei 2542 plus minus 389 Ohm je Quadratzentimeter.

Alle diese Werte stammen aus Laborversuchen an einzelnen Zelllinien, jeder Versuch wurde drei- bis viermal durchgeführt. Methode, Fallzahl und Messwerte stehen vollständig in den veröffentlichten Arbeiten.

Gut zu wissen

Wie wir uns erklären, was in den Zellschalen passiert ist, stellen wir bei unseren Hypothesen im Einzelnen vor.

Die Laborarbeiten sind veröffentlicht, mit Methode, Fallzahl und allen Messwerten. Du kannst jede Zahl selbst nachlesen.